Randfilmfest 2017 Dominik Graf

Dominik Graf im Nachmittagstalk
Sa. 30.09./15:30 Uhr

Dominik Graf ist einer der wichtigsten Regisseure, die derzeit die deutsche Filmlandschaft prägen. Am 15. Oktober läuft sein Tatort mit brisantem RAF-Inhalt. Wie er die Gratwanderung zwischen Genre und Anspruch, Redaktionsmitsprache und Autorenfilm meistert, welche Ansprüche er an sich selbst und an den Zuschauer hat, wo für ihn die Grenzen des filmischen Erzählens liegen – das alles und mehr wollen wir herausfinden. In unserem exklusiven Nachmittagstalk in der Randfilmfest-Lounge!

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Matt Cimber

Nur wenige Hollywoodregisseure können auf eine Karriere zurückblicken wie Matt Cimber.

Er war mit Jayne Mansfield verheiratet, drehte mit Orson Welles und Pia Zadora. Oscar-Preisträgerin Millie Perkins veredelte seinen Horror-Klassiker „The Witch Who Came From the Sea“, der als Deutschlandpremiere auf dem Randfilmfest läuft. Sein Fantasy-Drama „Hundra“ und der Blaxploitation-Film „The Candy Tangerine Man“ sind dagegen noch zu entdecken.

Wir holen ein Stück Hollywood nach Kassel. Matt Cimber wird per Skype zugeschaltet und Anekdoten über Darsteller, Drehs, Stars und Sternchen erzählen – seinen Freund Quentin Tarantino, der in den USA für eine Cimber-Rennaisance gesorgt hat.

Es wird spannend!

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Krittiq-Lounge
Fr. – So./durchgehend

Krittiq-Lounge auf dem Randfilmfest: das ist der Ort der Begegnungen, der spannenden Gespräche nach dem Film, des Durchschnaufens, der Vorfreude.

Bei einem kühlen Bierchen schnuddeln und fachsimpeln – vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Stargast.

Außerdem finden hier vor und nach den Programmen noch spannende Interviews statt – Krittiq streamt live ins Netz! Laßt euch überraschen.

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Tina Tonagel

Die bildende Künstlerin Tina Tonagel lebt in Köln. Sie beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Licht, Klang und Elektronik. Sie entwickelt kinetische Maschinen, Klang-Installationen und verschiedene Formen der Projektion. In den letzten Jahren liegt ihr Schwerpunkt auf der Visualisierung von Musik. Sie entwickelte unter anderem elektronisch gesteuerte mechanische Klang-Apparate, die analog zu den entstehenden Klängen suggestive und poetische Projektionen erzeugen.

Seit 2007 überträgt sie Elemente dieser Installationen in audiovisuelle Performances, bei denen sie selbstkonstruierte elektronisch verstärkte Musikinstrumente auf den Leuchtflächen von Overheadprojektoren platziert.

Die Ausstellung „Zeichen und Wunder“ entstand während ihres Studiums an der Kunsthochschule für Medien Köln.

 

Quelle Bild: privat

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Nekromantik 2 – Abschlußgala
So./27.11./19:00 Uhr (Einlass: 18:00)

mit Monika M., Mark Reeder, Lena Braun

Eine junge Frau gräbt die Leiche eines Selbstmörders aus, nimmt sie mit nach Hause und geht eine sexuelle Beziehung mit ihr ein. Als sie einen lebendigen jungen Mann kennenlernt, gerät sie in einen emotionalen Konflikt, der sich nur auf sehr drastische Art lösen läßt.

Im Gewand eines B-Films beschwört er Stilmittel der Mondo-Filme (reale Tierschlachtungen) ebenso herauf, wie einen poetischen Hyperrealismus. Der inhaltliche Tabubruch wird durch die Betonung des Künstlichen, ja, Künstlerischen noch gesteigert.

Wir zeigen den Film im Rahmen einer exklusiven Live-Vertonung! Der Soundtrack wird von Monika M., Andre Abshagen, Jens Friebe und Laura Landergott vor der Leinwand simultan eingespielt.

104 Min. | FSK ab 18 Jahren

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https://www.youtube.com/watch?v=k2xN_mqjQDE

Quelle Bild: Verleih

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Rand Award – 2. Kurzfilmrolle
So./27.11./15:30 Uhr

Das Programm steht fest!

Diese Filme konkurrieren um den 1. Rand Award:

  • Nabelschnur

    von Eliza Petkova

    Todor ist Anfang 30. Er wohnt immer noch mit seiner Mutter zusammen, die jeden Tag für ihn kocht, seine Hemden bügelt, ihn badet und abends mit ihm im Arm Fernsehen schaut. Sie gibt alle Regeln vor: Der Alltag der beiden ist von Ritualen und Musterverhalten bestimmt. Todors routiniertes Leben funktioniert perfekt bis zu dem Tag, an dem er von einer Firmenparty das erste Mal zu spät nach Hause kommt.

    Länge: 27 Min.

  • Selfie from Hell

    von Meelah Adams und Erdal Ceylan

    Eine Frau macht ein Selfie, aber auf dem Foto stimmt etwas nicht. Sie knipst weiter, doch das Unheil ist nicht abzuwenden.

    Länge: 1`45

  • Zehn Sekunden Himmel

    von Tobias Schönenberg

    Bei einer Notoperation am Herzen ist Leon für ein paar Sekunden klinisch tot. Er wird reanimiert. Alles scheint wieder gut zu sein, doch die Bilder der erlebten Nahtoderfahrung lassen ihn nicht mehr los. Mit fatalen Folgen.

    Länge: 11 Min.

  • Schatten des Gewissens  – außer Konkurrenz –

    von Frank Erftemeier

    Länge: 18 Min.

Im Anschluß: Preisverleihung mit Klaus Stern

 

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We are the Flesh
So./27.11./14:00 Uhr

mit Noe Hernandez, Maria Evoli, Diego Gamaliel

Geschwisterpaar Lucio und Fauna wandern in einer scheinbar postapokalyptischen Welt aus Ruinen auf der Suche nach Obdach und Essen, bis sie das letzte verbliebene Gebäude finden: dort treffen sie einen Mann, der ihnen ein gefährliches Angebot macht.
Um zu überleben, nehmen sie es an.
Emiliano Rocha Minter’s „We are the flesh“ ist ein berauschender, expliziter Bilderrausch. Ein Post-Apocalypse-Trip, der orgiastisch und gewaltig auf die Sehgewohnheiten des Zuschauers klopft.

79 Min. | FSK ab 18 Jahren | OmU

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https://www.youtube.com/watch?v=7UNcpItRTdg

Quelle Beitragsbild: http://www.ooyuz.com/images/2016/2/4/1457104970578.jpg

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die filmanalyse, randfilmfest 2016

Die Filmanalyse
So./27.11./12:30 Uhr

Wolfgang M. Schmitt sieht hin, denkt quer, hinterfragt. Unter dem Motto „An den Rand gedrängt – Filme abseits des Mainstreams“ zieht er nicht nur ein Fazit des Randfilmfestes, sondern nimmt auf gewohnt originelle Weise die aktuelle Filmlandschaft unter die Lupe.

Und wer seinen Youtube-Kanal kennt weiß – es wird spannend. Sind seine Denkansätze doch selbst nicht immer konform mit dem, was die breite Masse an Kritikern denkt. So deckt er regelmäßig nicht nur die ideologische Verstrahlung von Animationsfilmen auf, ermittelt den schlechtesten Regisseur aller Zeiten, rehabilitiert „Dirty Dancing“, sondern rückt auch den Blick auf hochgelobte Marvel-Verfilmungen zurecht und gräbt vergessene Klassiker aus. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

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Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe, Dario Argento, Randfilmfest 2016

Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe So./27.11./12:00 Uhr

mit Tony Musante, Suzy Kendall, Mario Adorf

Ein amerikanischer Schriftsteller beobachtet bei Nacht einen Mordanschlag. Der Täter kann fliehen, doch fortan wird der Amerikaner selbst bedroht. Hat er am Ende etwas gesehen, was die Identität des Killers entlarven könnte? Indessen kommt es zu weiteren Morden…

Dario Argento`s klassischer Giallo kombiniert alle Zutaten des Genres zu einem stylischen und gekonnten Gesamtkunstwerk. Kann man seinen Augen wirklich trauen? Musik von Ennio Morricone.

98 Min. | FSK ab 16 Jahren | DF

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https://www.youtube.com/watch?v=fiAoGWMdYOU

Quelle Bild: 66.media.tumblr.com

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The Witch Who Came From the Sea
So./27.11./10:30 Uhr

mit Millie Perkins, Lonny Chapman, Vanessa Brown

Molly ist eine junge Frau, die als Bedienung arbeitet und die Kinder ihrer Schwester hütet. In ihrer Phantasie jedoch häufen sich Gewaltvorstellungen. Als in den Nachrichten tatsächlich von Morden berichtet wird, beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln…

„The Witch who came from the sea“ wurde in Deutschland noch nie zuvor gezeigt. Als Britischer „Video Nasty“ von der Zensur verboten ist der Film jedoch mehr Psychogramm als Horror-Film. Sein doppelbödiger Surrealismus erinnert er an die späteren Arbeiten von David Lynch.

Auf dem Randfilmfest ist der Film gleich zwei Mal zu erleben: Am Samstag mit einem Live-Audiokommentar der Filmexperten Prof. Dr. Marcus Stiglegger und Dr. Kai Naumann, sowie als Sonntagsmatinee in Originalversion.

Außerdem wird Kult-Regisseur Matt Cimbers am Samstag im Anschluß an die Vorführung live per Skype für ein Interview zugeschaltet.

83 Min. | Ungeprüft |OV

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https://www.youtube.com/watch?v=2k30aNFUX4Q

 

Bild: Verleih / Arrow Video

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Enter the Void
Sa./26.11./20:30 Uhr

mit Nathaniel Brown, Paz de la Huerta, Cyril Roy

Mit „Enter the Void“ zeichnet Gaspar Noé die flirrende und verstörend bunte Welt Tokyos aus der Sicht eines Drogendealers. Mit schnellen Schnitten, verkürzten Dialogen und einem gewaltigen Soundtrack hat Noé hier ein Masterpiece des modernen Kinos geschaffen.

„Enter the Void“, zu deutsch: die Leere betreten, ist Programm: „Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

161 Min. | FSK ab 18 Jahren | OmU

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https://www.youtube.com/watch?v=bKRxDP–e-Y

Quelle Beitragsbild: https://2.bp.blogspot.com/-Yz-H-eIYaL0/U2LfUMK5wcI/AAAAAAAAGCs/vp_NqesYs9E/s640/void1.jpeg

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