Eva Balkenhol

Beatrice Manowski wird auf dem Randfilmfest 2019 für ihr filmisches Werk mit einer Hommage geehrt.

Mit ihr bereichert eine der großen Ikonen des deutschen Undergroundkinos, aber auch der Mainstreamunterhaltung die diesjährige Festivalausgabe.
Eine Grenzgängerin, die nur schwer allein durch ihre Präsenz als Schauspielerin, Autorin, Regisseurin oder Sängerin zu fassen ist.
Denn sie war ARD-Hafendetektivin und RTL-Serienstar („Und tschüss!“), prägte aber auch die Berliner Szene als Punk-Pionierin und Post-Schlager-Paradiesvogel. Die Gegensätzlichkeit ihrer Rollen der Betty aus NEKROMANTIK und der Sabine aus MANTA MANTA zeugt von der großen Bandbreite ihrer Darstellungskraft.

Mit ihrer eigenen Regiearbeit DROP OUT nahm sie 1997 nicht nur die Generation Instagram in einer knallbunten Krimisatire vorweg, sondern lieferte auch einen bissigen Kommentar zur Feminismus- und Genderdebatte. Stets mehr Macho-Mädchen als Zierpüppchen, offenbart sich hier ihr alles verbindendes Markenzeichen: unangepasste Frauenfiguren mit Witz und Durchschlagskraft.

Ihr Schaffen erinnert uns alle gleichzeitig an die einst große Bandbreite des deutschen Films, welche heute so schmerzlich vermisst wird.

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Beatrice Manowski

Beatrice Manowski wird auf dem Randfilmfest 2019 für ihr filmisches Werk mit einer Hommage geehrt.

Mit ihr bereichert eine der großen Ikonen des deutschen Undergroundkinos, aber auch der Mainstreamunterhaltung die diesjährige Festivalausgabe.
Eine Grenzgängerin, die nur schwer allein durch ihre Präsenz als Schauspielerin, Autorin, Regisseurin oder Sängerin zu fassen ist.
Denn sie war ARD-Hafendetektivin und RTL-Serienstar („Und tschüss!“), prägte aber auch die Berliner Szene als Punk-Pionierin und Post-Schlager-Paradiesvogel. Die Gegensätzlichkeit ihrer Rollen der Betty aus NEKROMANTIK und der Sabine aus MANTA MANTA zeugt von der großen Bandbreite ihrer Darstellungskraft.

Mit ihrer eigenen Regiearbeit DROP OUT nahm sie 1997 nicht nur die Generation Instagram in einer knallbunten Krimisatire vorweg, sondern lieferte auch einen bissigen Kommentar zur Feminismus- und Genderdebatte. Stets mehr Macho-Mädchen als Zierpüppchen, offenbart sich hier ihr alles verbindendes Markenzeichen: unangepasste Frauenfiguren mit Witz und Durchschlagskraft.

Ihr Schaffen erinnert uns alle gleichzeitig an die einst große Bandbreite des deutschen Films, welche heute so schmerzlich vermisst wird.

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Live-Konzert: Half Girl
Sa. 21.09./22:30 Uhr

HALF GIRL ist eine Berliner Indie-Super-Group bestehend aus Julie Miess (Mutter, Britta), Vera Kropf (Luise Pop), Jens Friebe und Anna-Leena Lutz (Die Heiterkeit). Die Kinder der Nacht erwarten herrliche Lieblingslieder über Monster, gebrochene Herzen und Werwölfe. Köstliche 60ties-Melodien treffen auf Singalong-Punkrock.
Anschließend drehen DJane Halbtagsmonarchie und der Quotenjugendliche ihre schwarzen Scheiben bis zum Rande des Morgengrauens.

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Lord of the Toys
Sa. 21/9 // 16:00 Uhr

von Pablo Ben-Yakov, mit Max ‚Adlersson‘ Herzberg, Maximiliane Häcke, Charlie Leanon

Max ‚Adlersson‘ Herzberg verdient sein Geld auf YouTube. Mit Produkttests, öffentlichen Besäufnissen und Erniedrigungen von Schwächeren erzielt er online hohe Klickzahlen. Ist Max ein gewalttätiger, rechter Infuencer oder einfach ein Heranwachsender auf der Suche nach Halt und Identität?
Der Dokumentarfilm sorgte schon bei seiner Premiere für reichlich Zündstoff und kontroverse Diskussionen.

Im Anschluss: Q&A mit den Filmemachern Pablo Ben-Yakov und André Krummel

 

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https://youtu.be/FR6qbfHHBvs

Bildquelle: Verleih

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