Randfilmfest 2017 Dominik Graf

Dominik Graf

Dominik Graf, 1952 in München geboren, hat seit 1978 mehr als 50 Filme für Fernsehen und Kino gedreht und gilt als einer der einflussreichsten deutschen (Genre)-Regisseure. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit zehn Grimme-Preisen, fünf Deutschen Fernsehpreisen sowie dem Deutschen Filmpreis für die beste Regie.

Neben den zahlreichen Arbeiten fürs Fernsehen (u.a. Der Fahnder 1983-1991, mehrere Folgen Polizeiruf 110 und Tatort, DAS Russenmafia-Epos: Im Angesicht des Verbrechens, Hotte im Paradies), bei denen er „mehr wagen kann, ohne den Wahnsinns-Apparat des Films, inszeniert Graf unterschiedliche Filme für die große Leinwand, darunter Die Sieger (1994), Der Felsen (2002), Der Rote Kakadu (2005), Die geliebten Schwestern (2014) und natürlich die Katze (1988), der bis heute bisher sein einziger kommerzieller Kinoerfolg mit fast 2 Millionen Zuschauern blieb.

Stets hat sich Graf als Regisseur immer für beide Seiten des Verbrechens interessiert: die Bösen und die, die ihnen nachjagen. Er liebt den Polizei- und Actionfilm, die Nouvelle Vague, Gialli, Poliziotti und New Hollywood. Ausserdem gilt er als arbeitswütigster Regisseur Deutschlands und bespricht Audiokommentare für aussergewöhnliche Genrefilme.

Graf macht Kino und er macht Fernsehen, das wie Kino wirkt: groß und echt und abgründig, nicht gefällig oder kompromissbereit.

Quelle Beitragsbild: http://ais.badische-zeitung.de/piece/01/b7/f7/7c/28833660.jpg

Ben