Gerold Eppler

Kunstpädagoge und kommissarischer Leiter des Museums für Sepulkralkultur Gerold Eppler ist in den vergangenen 25 Jahren vom Steinbildhauer zum Fachmann für Begräbniskultur geworden. Seit 1992 arbeitet er an dem Kasseler Museum:  Das einzige Museum seiner Art, das sich ausschließlich mit dem Tod in all seinen Facetten beschäftigt.
Gerold Eppler wird uns eine kurze kulturwissenschaftliche Einführung in die Welt der Untoten vor dem Screening von „Dawn of the Dead“ geben.

Vorstellungen von Untoten haben eine jahrhundertealte Tradition. Auch in Nordhessen. Schmätzer, Nachzehrer, Wiedergänger, Aufhocker, Poltergeister und Vampire hatten ihren festen Platz im Volksglauben und verbreiteten Angst und Schrecken. Der damalige Umgang mit den Untoten war deshalb nicht weniger grausam als die Vernichtung des Bösen im Horrorfilm.

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Hommage an Dominik Graf

Der Ehrengast 2017 heißt Dominik Graf!
In diesem Jahr freuen wir uns einen der renommiertesten Deutschen Film- und Fernsehregisseure persönlich bei uns begrüßen zu dürfen. Er ist nicht nur Erfinder der populären Krimireihe DER FAHNDER und wirkt regelmäßig an TATORT- und POLIZEIRUF 110- Produktionen mit. Auch eine Reihe der eigenwilligsten Kinofilme der vergangenen Jahrzehnte gehen auf sein Konto. Sein Thriller DIE KATZE mit Götz George ist längst ein Klassiker und wird das Randfilmfest als Abschlussfilm krönen.

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Politik im Genrefilm
So. 01.10./19:15 Uhr

Ob George A. Romero, Aldo Lado… – seit jeher gibt es Genrefilme mit dem Zeug, die Gesellschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern. Als Barometer für gesellschaftliche Umbrüche, sozialkritische Kommentare, Spiegel zeitgeschichtlicher Entwicklungen. Das geht von italienischen Krimiproduktionen der 70er Jahre, über deutsche Vampirfilme oder amerikanische Sci-Fis bis hin zum psychedelischen Western.

Ehrengast Dominik Graf reflektiert im Gespräch mit Filmkritiker und Literaturwissenschaftler Wolfgang M. Schmitt von „die Filmanalyse“, Politik im Genre, aber auch im eigenen Schaffen.

Im Anschluss: Preisverleihung Rand-Award.

Im Anschluß: Dominik Grafs Heist-Thriller „Die Katze“

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Rand Award 2017
Sa. 30.09./17:45 Uhr, Preisverleihung So. 01.10./19:15 Uhr

Das Publikum entscheidet – wer nimmt den RAND-AWARD 2017 für die mutigste Nachwuchsproduktion mit nach Hause!

Die KURZFILME laufen am SAMSTAG, den 30. September um 17:45 in Saal 2.

Die PREISVERLEIHUNG findet am SONNTAG, den 01. Oktober im Anschluß an das Podiumsgespräch mit Dominik Graf um 19:15 in Saal 1 statt!

Hier sind die ausgewählten Filme:

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„The Seam“ – von Matthias Wissmann
Für ihren Schwarm aus der Uni offenbar unsichtbar, treibt sich eine junge Studentin in einen Alptarum aus krankhafter Eifersucht.

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„Elisa“ – von Kristina Kean Shtubert
Elisa erzählt die klaustrophobisch-enge und extrem schmerzvolle Beziehung zwischen der neunjährigen Elisa und ihrer Mutter.

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„Salem“ – von Josefine Scheffler
Die Geschichte von Mara, einer alleinlebenden Künstlerin, die mit ihrer Mutter, welche nach Jahren aus der Psychiatrie entlassen wird, die Weihnachtsfeiertage verbringen will. Eine Einladung in den Wahnsinn…

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„Wights in Paradise“ – von Rico Mahel
Verwüstet ist es hier. Finster und verlassen. Ein einsamer Mann erfährt in dieser Dunkelheit einen Dialog mit der Natur und bekommt eine zweite Chance, die Bedeutung seiner Schöpfung neu zu verstehen.

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„Der Nöck“ – von Johanna Groß
Wer ist der Nöck, ein Wassergeist, der dazu verbannt ist, die Seelen verstorbener Seemänner mit hinab in sein nasses Grab zu führen? Er selbst hat eine tragische Geschichte zu erzählen.

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„Ewig“ – von Johanna Groß & Daniel Hellwig
Was bleibt im Leben, wenn die Furcht es dir verbietet, am Leben anderer teilzunehmen? Die Furcht vor dem Licht, den Menschen und er Gefahren lässt eine junge Frau von der Welt träumen, in der die Furcht Angst vor ihr hat.

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„Emily must Wait“ – von Christian Wittmoser
Während Europa auseinander fällt muss Emily in der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Freund in ihrer Wohnung ausharren. Ihr Wille zu Überleben und ihr Vertrauen in ein Happy End werden immer stärker auf die Probe gestellt.

 

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Randfilmfest 2017 Wolfgang M Schmitt Jun.

Wolfgang M. Schmitt jun.

Die Filmanalysen von Wolfgang M. Schmitt auf Youtube muß man gesehen haben. Unabhängig, anmaßend, provokant, kompromisslos, unterhaltsam eröffnet sich hier ein ganz eigener, eigenwilliger Blick auf Filme. Dabei legt er versteckte Subtexte offen und sorgt damit für Überraschungen. Mit einem regelmäßigen Output, der weder vor Aktuellem noch vor Klassikern zurückschreckt, und der Fähigkeit zur Polarisierung ist er auf dem besten Wege, der Reich-Ranicki des Blogzeitalters zu werden.

https://www.youtube.com/user/Filmanalyse

Quelle Beitragsbild: https://twitter.com/schmittjunior

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Randfilmfest 2017 Nikias Chryssos

Nikias Chryssos

Der griechisch-deutsche Filmemacher Nikias Chryssos wurde 1978 bei Heidelberg geboren. Nikias studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg und ist Absolvent des Résidence du Festival de Cannes, des Berlinale Talent Campus, des Karl Steinbuch Stipendiums und der Master Class The Hollywood Perspective an der UCLA in Kalifornien. Seine Filme wurden unter anderem auf Festivals in Berlin, Tribeca, Drama, Clermont-Ferrand, Oberhausen und Rotterdam gezeigt und gewannen zahlreiche internationale Preise. 2012 gründete er seine eigene Produktionsfirma KATASKOP Film.

Quelle Beitragsbild: https://www.film-rezensionen.de/wp-content/uploads/2016/01/Nikias-Chryssos-Interview.jpg

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Randfilmfest 2017 Tarek Ehlail

Tarek Ehlail

Autor und Regisseur Tarek Ehlail ist im Saarland geboren und aufgewachsen, an Deutschlands südwestlichster Grenze zu Frankreich. Im Alter von 20 Jahren gehörten ihm zwei Piercingstudios, während er eine erfolgreiche Boxerkarriere verfolgte.
Tarek Ehlails Weg zum Filmemacher war daher eher unüblich. Zunächst drehte der Autodidakt Dokumentarfilme und Musikvideos, bevor er sich an das Drehen und Produzieren von Spielfilmen wagte. Das Arbeiten an „wilden“, „unbändigen“ Filmen wie Chaostage und Gegengerade bedeutete Learning by Doing und hierbei trug er allein die Risiken. Trotz begrenzter Mittel gelang es ihm, zwei aufmerksamkeitserregende und namhaft besetzte Filme zu realisieren, mit Mario Adorf, Moritz Bleibtreu, Wotan Wilke Möhring, Denis Moschitto, Christoph Letkowski, Stipe Erceg, uvm.

Quelle Beitragsbild: Augenschein Filmproduktion

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Randfilmfest 2017 Uwe Boll

Uwe Boll

Wer sich die Schauspielerliste Uwe Bolls anschaut, staunt nicht schlecht: Der Regisseur und Doktor der Philosophie drehte bereits mit Größen wie Ben Kingsley, Jason Statham, oder everybodys darling Til Schweiger. Und trotzdem blasen die Kritiker alle in ein ähnliches Horn: „Trashfilmer“, „B-Filmer“, „Deutschlands Antwort auf Ed Wood“. Davon mal verärgert, mal schulterzuckend lässt sich konstatieren: Uwe Boll ist sicherlich kein Diplomat und auch nicht dafür bekannt, Kino für die intellektuelle Intelligenzia zu produzieren, besonders seine Spieleverfilmungen bekommen meist vernichtende Kritiken – aber wer den Regisseur außerhalb eines Boxrings oder eines Kinos getroffen hat, berichtet von einem durchaus sympathischen Zeitgenossen.
Wir führen ein Skype Interview mit Regisseur und Produzent Uwe Boll, Freitag um Mitternacht.

Quelle Beitragsbild: https://images.vice.com/noisey/content-images/article/uwe-boll-ueber-deutschsprachige-musikvideos-384/800px-Uwe-Boll-Dungeon-Siege.jpg?crop=1xw:0.9xh;center,center&resize=1050:*

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Randfilmfest 2017 Dominik Graf

Dominik Graf

Dominik Graf, 1952 in München geboren, hat seit 1978 mehr als 50 Filme für Fernsehen und Kino gedreht und gilt als einer der einflussreichsten deutschen (Genre)-Regisseure. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit zehn Grimme-Preisen, fünf Deutschen Fernsehpreisen sowie dem Deutschen Filmpreis für die beste Regie.

Neben den zahlreichen Arbeiten fürs Fernsehen (u.a. Der Fahnder 1983-1991, mehrere Folgen Polizeiruf 110 und Tatort, DAS Russenmafia-Epos: Im Angesicht des Verbrechens, Hotte im Paradies), bei denen er „mehr wagen kann, ohne den Wahnsinns-Apparat des Films, inszeniert Graf unterschiedliche Filme für die große Leinwand, darunter Die Sieger (1994), Der Felsen (2002), Der Rote Kakadu (2005), Die geliebten Schwestern (2014) und natürlich die Katze (1988), der bis heute bisher sein einziger kommerzieller Kinoerfolg mit fast 2 Millionen Zuschauern blieb.

Stets hat sich Graf als Regisseur immer für beide Seiten des Verbrechens interessiert: die Bösen und die, die ihnen nachjagen. Er liebt den Polizei- und Actionfilm, die Nouvelle Vague, Gialli, Poliziotti und New Hollywood. Ausserdem gilt er als arbeitswütigster Regisseur Deutschlands und bespricht Audiokommentare für aussergewöhnliche Genrefilme.

Graf macht Kino und er macht Fernsehen, das wie Kino wirkt: groß und echt und abgründig, nicht gefällig oder kompromissbereit.

Quelle Beitragsbild: http://ais.badische-zeitung.de/piece/01/b7/f7/7c/28833660.jpg

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Randfilmfest 2017 Die Katze

Die Katze
So. 01.10./20:30 Uhr

von Dominik Graf
mit Götz George, Gudrun Landgrebe, Joachim Kemmer, Heinz Hoenig, Ralf Richter

Zum Abschluß des diesjährigen Randfilmfestes zeigen wir Dominik Grafs vielgerühmten Heist-Thriller von 1988, der trotz Bundesfilmpreis und gewaltigen kommerziellen Erfolg an den Kinokassen keine direkten Nachfolger fand. Graf setzt in diesem Hochspannungs-Bankraub-Krimi nicht nur auf seine beiden very sexy Stars bzw. Protagonisten Gudrun Landgrebe und Götz George sondern auch auf Härte, Klarheit und die Kraft des Genrefilms. Kein anderer Film brachte das Konzept eines physischen, lakonischen deutschen Genrefilm so sehr auf den Punkt wie „Die Katze“.

deutsche Originalfassung

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https://www.youtube.com/watch?v=T2O34CeDkK8

Quelle Beitragsbild: https://assets.cdn.moviepilot.de/files/ed2f8de58e864c1fbf52c0a15c0a468a6e121afd023d1514999c77bb530c/Graf6.jpg

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Randfilmfest 2017 Hell

Hell
So. 01.10./18:30 Uhr

von Tim Fehlbaum
mit Hannah Herzsprung, Stipe Erceg, Angela Winkler, Lisa Vicari, Lars Eidinger

Das Jahr 2016. Die Temperatur 10 Grad höher. Die Erde ein unwirtlicher Flecken. Die Sonne ein unbarmherziger Killer. „Hell“ ist ein deutscher Endzeit-Film in der Tradition von „The Road“, „Stalker“ und dem „Mad Max“ Franchise. In seinem Spielfilmdebut baut Tim Fehlbaum auf eine beklemmende Atmosphäre nebst stets lauernder Bedrohung, um an gewaltigen
Spannungsschrauben bis ins Unerträgliche zu drehen. Heraus kommt dabei ein technisch herausragendes, atmosphärisch einzigartiges Apokalypse – Meisterwerk, das in Deutschland seines Gleichen suchen wird.

deutsche Originalfassung

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https://www.youtube.com/watch?v=HE4iomYHF7c

Quelle Beitragsbild: https://www.kino.de/wp-content/uploads/2015/08/hell-2011-film.jpg

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